Privatklinik und Ordinationszentrum
3D Ultraschall, Schwangerschaftsbetreuung

Modernste pränatale Diagnostik

"Wird unser Kind gesund sein?" Für werdende Eltern ist das eine der wichtigsten Fragen während der Schwangerschaft. Klarheit verspricht die vorgeburtliche (pränatale) Diagnostik, der sich mehr und mehr Schwangere unterziehen. Die meisten Kinder kommen gesund zur Welt. Rund 2 bis 4 Prozent der Kinder jedoch werden mit einer Fehlbildung geboren. Dies können leichte Fehler sein oder Auffälligkeiten ohne Krankheitswert, manchmal aber auch schwerere Störungen (z.B. Herzfehler), bei denen allein die Kenntnis eine bessere Geburtsplanung ermöglicht oder eine intrauterine Therapie oder frühzeitige Entbindung notwendig sind.

Das Ärzteteam von Woman & Health bietet zur Feststellung des Gesundheitszustands Ihres Babies folgende Untersuchungen an:

Nackenfaltenmessung und Combinedtest

Der Combined Test ist eine Untersuchungsmethode zwischen der 11+0 und 13+6. Schwangerschaftswoche mit welcher das Risiko einer Störung der Erbanlagen des Feten – z.B. das Down Syndrom Trisomie 21 - aber auch anderer Chromosomenstörungen wie Trisomie 13 und 18 berechnet werden kann.

Die Untersuchung ist eine Kombination aus einer Ultraschalluntersuchung (First-Trimester-Screening) mit Darstellung von Nackentransparenz, Nasenbein und anderer Ultraschallmarker kindlicher Chromosomenstörungen, sowie einer Bestimmung zweier Hormone im mütterlichen Blut. (PAPP-A und freies ß-HCG).

Es folgt dann eine Wahrscheinlichkeitsberechnung des kindlichen Risikos für Trisomie 21, 13 und 18.

Der Test bietet eine ca. 93-95 % Entdeckungsrate bei einer falsch positiven Rate von 3%.

Sofern eine nicht invasive Pränataldiagnostik – NIPT (Harmony Test) durchgeführt worden ist, kann auf den Combined Test verzichtet werden, da ja da die kindlichen Chromosomen im mütterlichen Blut direkt untersucht werden. Bei diesem Test können Trisomie 13,18 und 21 mit einer bis zu 99,9 % Sicherheit erkannt werden.

Das First-Trimester-Screening mit Nackenfaltenmessung sollte jedoch auch nach einem Harmony Test gemacht werden.

Es können damit früh Fehlbildungen ausgeschlossen werden (mehr als 50 %) die nicht auf Chromosomenstörungen beruhen. Es muss jedoch keine Risikoberechnung und Hormonbestimmung mehr durchgeführt werden.

Beim First-Trimester-Screening werden folgende Strukturen untersucht:

Plazentapunktion (CVS)

Um eine Chromosomenstörung mit Sicherheit festzustellen, ist eine Punktion des Mutterkuchens (Chorionzottenbiopsie) ab der 12. Schwangerschaftswoche möglich. Hierbei wird das komplette genetische Material (Karyotyp) des Kindes untersucht. Hierbei können mehr als 98 % aller genetischen Erkrankungen erkannt bzw. ausgeschlossen werden.

Bei einer ausgeprägten Nackenfalte über 3,5 mm oder Fehlbildungen im Ultraschall wird zusätzlich eine noch genauere genetische Untersuchung (Microarrays) angeschlossen.

Der Eingriff dauert wenige Minuten. Wie bei einer Blutabnahme wird mit einer über den Bauch eingeführten Nadel wenig Plazentagewebe angesaugt. Nach dem Eingriff wird noch Fruchtwasser und kindliche Herzaktion überprüft.

Bei dieser Untersuchung besteht jedoch ein Restrisiko von ca. 0,5 % das Baby nach der Punktion zu verlieren.

Eine Chorionzottenbiopsie wird in der Regel durchgeführt bei:

Organscreening Stufe II

Das Organscreening (2nd Trimester Screening) ist nach der Nackentransparenzmessung / Combinedtest in der 11. - 14. SSW die 2. pränataldiagnostische Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft. 

Diese Untersuchung wird bei uns nach den ÖGUM Stufe II Standards durchgeführt. – Diese Zertifizierung bestätigt die Qualifikation pränataldiagnostische Untersuchungen nach den besten medizinischen Standards und mit modernsten Geräten durchzuführen. 

Sie findet idealerweise in der 20. - 22. Schwangerschaftswoche statt. Ihr Baby ist jetzt so groß, dass sich seine Organe gut untersuchen lassen.

Dazu zählt: 

Natürlich wird auch das Gewicht ihres Babys geschätzt. Weiters wird auch der Sitz des Mutterkuchens, Einnistung mittels Doppleruntersuchung der Arteria Uterina (Gebärmutterarterien der Mutter) und die Länge des Gebärmutterhalses kontrolliert.

Bei guter Lage des Kindes erhalten Sie selbstverständlich gerne 3D Ultraschallbilder und ev ein kurzes Video auf CD/DVD/USBStick. 

Warum ist das Organscreening so wichtig?
Fast alle Kinder kommen gesund und ohne angeborene Fehlbildungen zu Welt.

Jedoch gibt es selten kindliche Erkrankungen - besonders Herzfehler, deren vorgeburtliches Erkennen für ein optimales Geburtsmanagment erforderlich ist. So kann man frühzeitig ein perinatologisches Zentrum für die Entbindung auswählen, um eine optimale kindliche Versorgung nach der Geburt zu gewährleisten.

Bei sonographischen Hinweiszeichen für genetische Störungen oder schweren Auffälligkeiten erhalten die werdenden Eltern eine genaue Beratung und die Möglichkeit einer weiteren Abklärung oder  Therapie, die wir selbstverständlich für Sie durchführen oder organisieren.

Was sind die Limits des Organscreening?
Die Ultraschall-Untersuchung hat Grenzen: Auch bei sehr guter Gerätequalität, größter Sorgfalt und Erfahrung des Untersuchers können manche Fehlbildungen unentdeckt bleiben. Das gilt besonders bei erschwerten Untersuchungsbedingungen bedingt durch die kindliche Position oder die mütterliche Bauchdecke. Auch entwickeln sich sehr selten manche Auffälligkeiten erst im Laufe der Schwangerschaft und können daher erst zu einem späteren Zeitpunkt gesehen werden. 

Mit der Untersuchung können auch keine chromosomalen oder genetischen Erkrankungen im Ultraschall gesehen werden. Um Chromosomenstörungen ausschließen oder bestätigen zu können müsste immer eine Fruchtwasseruntersuchung und dann eine genetische Analyse der kindlichen Zellen durchgeführt werden. Manchmal kann man Softmarker (sonographische Hinweiszeichen) für chromosomale Erkrankungen im Ultraschall sehen, welche eine weitere Abklärung erfordern. 

Das Organscreening ist fast immer eine nette Gelegenheit für die werdenden Eltern das ungeborene Kind bei guter Lage sehen und schöne Fotos zu erhalten.

Uterinadoppler

Die Messung des Blutflusses der Blutgefäße der Gebärmutter gibt Aufschluss ob sich die Plazenta gut in der Gebärmutter eingenistet hat. Wenn nichr besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Gestose (Schwangerschaftsvergiftung) bzw für eine Wachstumsretardierung ihres Babies.

Wellbeeingultraschall mit Doppleruntersuchung

Mit dieser Untersuchung stellen wir fest ob sich Ihr Baby wohlfühlt. Es werden Größe, Kopf- und Bauchumfang, Gewicht, Fruchtwassermenge und Plazenta genau begutachtet.

Mittels Dopplerultraschall wird die Nabelschnurdurchblutung gemessen – diese gibt Aufschluss, ob Ihr Baby gut versorgt ist. Selbstverständlich erhalten Sie bei guter Lage Ihres Kindes 3D-Fotos.

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Vereinbaren Sie Ihren 3D/4D Ultraschall Termin telefonisch unter +43 1 5333 654 50 oder über unsere Online Terminvereinbarung.

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Kontakt

Wenn Sie Fragen zum Thema 3D Ultraschall, Pränataldiagnostik oder Schwangerschaftsbetreuung haben, können Sie diese über das untenstehende Formular direkt an unsere Ärzte richten. Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, so erreichen Sie uns telefonisch unter +43 1 5333 654 50.